für vokabel.at – Englisch lernen in der Volksschule
Thomas Schroffenegger
Gerbergasse 24
6850 Dornbirn, Österreich
E-Mail: support(ät)typewriter.at
Fragen zum Datenschutz gehen an dieselbe Adresse. Ein Datenschutzbeauftragter nach Art. 37 DSGVO ist nicht erforderlich.
Ein Konto anlegen können nur Erwachsene, und zwar in zwei Rollen:
Die Anmeldung und Nutzung ist vorläufig kostenlos und offen: Es braucht keinen Einladungscode und keine Freischaltung durch die Schule oder den Betreiber. Nötig ist nur eine E-Mail-Adresse, und diese muss über einen zugeschickten Link bestätigt werden. Erst danach lassen sich Zugänge für Kinder anlegen. Grund dafür ist nicht Bequemlichkeit, sondern Verantwortlichkeit: Wer Daten von Kindern anlegt, muss unter einer erreichbaren Adresse ansprechbar sein – für Rückfragen und für Löschwünsche.
Kinder können sich nicht selbst anmelden. Nach § 4 Abs. 4 DSG (zu Art. 8 DSGVO) ist die Einwilligung eines Kindes in Österreich erst ab 14 Jahren allein wirksam. vokabel.at richtet sich an Kinder von etwa sechs bis zwölf Jahren. Die Einwilligung geben deshalb immer die Erziehungsberechtigten, oder im schulischen Rahmen trägt der Bildungsauftrag.
Wer ein Kinderkonto anlegt, bestätigt dabei ausdrücklich, dazu berechtigt zu sein. Welche Angabe als Name des Kindes eingetragen wird, entscheidet die anlegende Person; ein Vorname oder ein Spitzname genügt.
Zweck: Anmeldung, Verwaltung der eigenen Klasse beziehungsweise des eigenen Kindes, und der Nachweis, dass hinter dem Konto eine erreichbare Person steht. Rechtsgrundlage: Vertrag, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Die E-Mail-Adresse wird ausschließlich für die Bestätigung und für notwendige Mitteilungen zum Konto verwendet. Es gibt keinen Newsletter, keine Erinnerungsmails und keine Werbung. Die Adresse wird an niemanden weitergegeben.
Wird ein Konto nicht bestätigt, bleibt es ohne Funktion: Es lassen sich keine Kinderkonten anlegen. Unbestätigte Konten werden nach spätestens 30 Tagen gelöscht.
Es werden keine E-Mail-Adressen, Geburtsdaten, Fotos oder Adressen von Kindern erhoben. Es gibt keine Möglichkeit, Dateien hochzuladen.
Rechtsgrundlage, je nachdem wer das Konto anlegt:
Zu jeder Übungsrunde entsteht ein Datensatz: das Wortfeld, die Übungsart, die geübten Wörter, die Zahl der richtigen und der gestellten Aufgaben, die verdienten Sterne und der Zeitpunkt.
Zusätzlich hält die App für jedes einzelne beantwortete Wort fest, ob es richtig war, falsch war oder vom Kind selbst als gekonnt eingeschätzt wurde, dazu Wortfeld, Übungsart und Zeitpunkt. Daraus entsteht die Übersicht, welche Wörter ein Kind schon sicher kann.
Diese Daten sieht das Kind selbst und die Lehrperson, der es zugeordnet ist. Andere Lehrpersonen und andere Kinder sehen sie nicht. Zweck: Rückmeldung an das Kind und pädagogische Begleitung durch die Lehrperson.
Auswertung zur Leistungsentwicklung. Aus diesen Daten wird ausgewertet, welche Übungsarten wie gut wirken und welche Wörter Kindern allgemein schwerfallen. Dabei entstehen ausschliesslich Summen und Durchschnitte über viele Kinder — einzelne Kinder werden nicht untersucht, nicht verglichen und nicht bewertet. Was daraus veröffentlicht oder fachdidaktisch verwendet wird, enthält keinen Personenbezug: keine Namen, keine Benutzernamen, nichts, woraus sich ein Kind erkennen liesse.
Zweck ist, die App zu verbessern und zu verstehen, welche Übungsformen beim Lernen helfen. Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Wer damit nicht einverstanden ist, kann widersprechen (Art. 21 DSGVO); eine formlose E-Mail an die Adresse unter Punkt 1 genügt.
Für vokabel.at wird kein Zugriffsprotokoll geführt. Es wird also nicht festgehalten, wer wann welche Seite aufgerufen hat.
Treten technische Fehler auf, hält der Server sie fest — etwa „Datei nicht gefunden". Bricht eine Verbindung ab, kann dabei auch die IP-Adresse anfallen, von der die Anfrage kam. Das geschieht nur im Fehlerfall. Diese Einträge werden spätestens nach 15 Tagen gelöscht.
Ändert der Verantwortliche in seinem Verwaltungsbereich etwas oder löscht er ein Konto, wird das festgehalten: Zeitpunkt, Handlung und betroffenes Konto. Diese Einträge werden nach 90 Tagen gelöscht.
Zweck ist der sichere Betrieb und die Fehlersuche, berechtigtes Interesse nach Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Die Protokolle werden nicht mit den Konten verknüpft und nicht ausgewertet.
vokabel.at setzt genau ein Cookie. Es entsteht erst beim Öffnen der App, enthält nur eine zufällige Kennung und wird beim Schließen des Browsers ungültig. Die Startseite und diese Seite hier setzen gar kein Cookie.
Es gibt keine Tracking-Cookies, keine Werbe-Cookies und keine Cookies von Dritten. Eine Einwilligungsabfrage braucht es deshalb nicht.
Im Kinderbereich lebt ein Haustier. Es merkt sich seinen Zustand — Laune, Hunger, Energie und die noch möglichen Streicheleinheiten. Diese Angaben stehen in der Datenbank, damit das Tier dem Kind folgt: Was in der Schule passiert ist, weiss es auch zu Hause.
Gespeichert wird dazu nichts über das Kind ausser seiner Kennung — kein Gerät, keine Adresse, kein Zeitpunkt ausser dem der letzten Änderung. Wird das Kinderkonto gelöscht, verschwindet das Haustier mit.
Die Anwendung zählt, wie oft ihre Bereiche geöffnet werden: eine Zahl je Tag und Bereich, sonst nichts. Keine Adresse, keine Kennung, kein Cookie. Einzelne Nutzerinnen und Nutzer werden nicht verfolgt — aus einer Tagessumme lässt sich niemand herausrechnen. Rechtsgrundlage ist das berechtigte Interesse nach Art. 6 Abs 1 lit f DSGVO.
Es gibt keine. Der Browser des Kindes ruft keine fremde Seite auf, und der Server tut es auch nicht. Bilder, Schriften, Töne und die Sprachausgabe kommen alle vom eigenen Server. Die gesprochenen Wörter und Sätze wurden einmalig erzeugt und liegen als Dateien bereit; beim Üben wird nichts nachgeladen und nichts angefragt.
Eine einzige Ausnahme gibt es, und die betrifft kein Kind: den Versand der Bestätigungsmail. Dafür arbeitet der Server mit der Host Europe GmbH, Köln, Deutschland zusammen. Sie erfährt dabei die Empfängeradresse, den Betreff und den Text dieser Mail und ist damit Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Der Weg bleibt innerhalb der Europäischen Union.
Weitere Empfänger gibt es nicht. Keine Werbenetzwerke, kein Statistikdienst, keine Schaltflächen sozialer Netzwerke, keine Schriften von fremden Servern. Wo die Daten liegen und wie gesichert wird, steht in den Abschnitten 6 und 7.
E-Mail. vokabel.at verschickt genau eine Art von Nachricht: die Bestätigung der E-Mail-Adresse, wenn jemand ein Konto anlegt, sowie auf Wunsch dieselbe Mail noch einmal. Sonst nichts — keinen Newsletter, keine Erinnerungen, keine Werbung, keine Benachrichtigungen über Lernfortschritte.
Empfängerin ist ausschließlich die Adresse, die bei der Anmeldung eingetragen wurde, und das ist immer die Adresse einer erwachsenen Person. An Kinder geht nie eine E-Mail; Kinderkonten haben gar keine Adresse.
Kann eine Nachricht nicht zugestellt werden, wird sie auf dem eigenen Server in einer Datei abgelegt, die von aussen nicht erreichbar ist; sie enthält die Empfängeradresse und den Bestätigungslink. Solche Dateien werden entfernt, sobald der Grund behoben ist.
Testzugang: Wer die App ansehen möchte, kann den Testzugang auf der Anmeldeseite benutzen; dafür ist kein Konto nötig, und die Daten dort sind erfunden.
Die Anwendung und die Datenbank laufen auf einem eigenen virtuellen Server in der Europäischen Union. Der Verantwortliche betreibt ihn selbst.
Gebucht ist der Server über die World4You Internet Services GmbH, Hafenstraße 35, 4020 Linz. Sie ist damit Auftragsverarbeiter für den Betrieb des Servers. World4You hat keinen Anlass, in die Daten zu sehen, und tut es nach unserem Kenntnisstand auch nicht. Eine Übermittlung in ein Land ausserhalb der Europäischen Union findet dabei nicht statt.
Eine Sicherungskopie liegt ausser Haus, und zwar auf einem zweiten eigenen Server des Verantwortlichen. Auch er läuft auf der Infrastruktur von World4You und steht in der Europäischen Union. Er holt die Daten jede Nacht selbst ab — der Hauptserver hat keinen Zugang zu ihm, sodass ein Einbruch dort die Sicherung nicht erreicht. Weiter gegeben werden diese Kopien an niemanden. Die Fristen stehen in Abschnitt 7.
In Sicherungskopien kann ein gelöschter Datensatz noch bis zu 30 Tage enthalten sein. Alle Kopien liegen in der Europäischen Union.
Sie haben das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21) nach DSGVO.
Es findet kein Profiling und keine automatisierte Entscheidung im Sinn von Art. 22 DSGVO statt. Die App zeigt, welche Wörter ein Kind sicher kann und welche noch nicht. Das ist eine Hilfe für die Lehrperson. Beurteilt wird ein Kind von Menschen, nicht von der Software.
Wenn Sie glauben, dass hier etwas nicht rechtens läuft, können Sie sich beschweren bei:
Österreichische Datenschutzbehörde
Barichgasse 40–42, 1030 Wien
Telefon: +43 1 52 152-0
E-Mail: dsb@dsb.gv.at
Web: www.dsb.gv.at
Diese Erklärung wird angepasst, wenn sich die Anwendung ändert. Die gültige Fassung steht mit Datum am Ende dieser Seite.
Stand: 20. Oktober 2026